Aktuell

  • 9. Januar 2023

    Monatsübung – Wo ist der Schneemann verletzt?

    Zu Beginn wurden die 21 anwesenden Samariter von den KL/SL herzlich zur ersten Monatsübung im Jubiläumsjahr 2023 willkommen geheissen. Dem Jahresmotto „Mit voller Kraft ins Jubiläums!“ wurde bereits mit dieser intensiven und lehrreichen Übung gerecht. 

    Das bekannte ABCDE-Schema wurde neu mit einem X – ergänzt, also X-ABCDE. Das X bedeutet, dass der Patient eine starke, lebensbedrohliche Blutung (Ausblutung) hat, die immer sofort als erste Massnahme angegangen werden muss. 

    Anhand von Fallbeispielen mit Figuranten konnten die Samariter in einem Situationstraining zu jedem Buchstaben ihr Können anwenden und üben. Dabei ist ganz wichtig, dass der Patient auch gut beobachtet wird: verschlechtert sich der Gesundheitszustand, tritt an einem anderen Ort noch ein Problem auf? Dies kann schnell gehen und somit ist eine ständige Beobachtung des Patienten sehr wichtig: sehen, hören, fühlen, riechen.
    Auch der Selbst-Schutz muss gewährleistet werden. Wenn während dem Check nach dem X-ABCDE-Schema ein weiteres Gesundheitsproblem auftritt, muss dieses dazwischen behoben – und ev. wieder von vorne begonnen werden. 

    Das war wieder eine sehr gute und lebensnahe Übung und die Samariter konnten sich ihr Wissen in der Praxis vertiefen. Herzlichen Dank an die Kursleiter und Samariterlehrer!

     

     

  • 28. November 2022

    Adventsstimmung

    Das Jahr geht bald zu Ende und mit der Adventsstimmung als letzter Anlass im Jahresprogramm hat der Samariterverein Sarnen das Jahr 2022 ausklingen lassen. 
    34 Samariter/-innen haben einen schönen und gemütlichen Abend geniessen können. Der Raum und die Tische waren festlich geschmückt und alle fanden ein gut gefülltes Chlaussäckli an ihrem Platz. Kulinarisch wurden wir wie immer verwöhnt von Coni mit reichhaltigen Platten und superfeinen Desserts und auch der Glühmost hat nicht gefehlt. 
    Besinnliche und lustige Adventsgeschichten zwischendurch haben den Abend abgerundet.

    Coni, dir und allen helfenden Händen ganz herzlichen Dank für den wunderschönen Abend. Du hast dies wieder super organisiert, viel Mühe und Arbeit auf dich genommen. Einfach ein ganz ganz grosses DANKE!

     

     

  • 7. November 2022

    Monatsübung – Fachvortrag: Die Lunge – unser zentrales Atmungsorgan

    Der Metzgern-Saal war mit über 120 Besucher*innen – vor allem aus den Obwaldner Samaritervereinen aber auch mit einigen weiteren Gästen – sehr gut besetzt. Der diesjährige Fachvortrag mit Dr. Philipp Stocker, leitender Arzt Pneumologie am Kantonsspital Obwalden, berichtete über die Funktion der Lunge und diverse Krankheitsbilder. 

    Dr. Stocker verstand es, mit seinen gut verständlichen Ausführungen die Funktionen der Lunge und der Atemwege zu erklären. So war das Aufzeichnen des Wortes «Pneumologie» in den verschiedenen Sprachen, sei es lateinisch, chinesisch usw. spannend; immer hat es mit der entsprechenden Lebensphilosophie zu tun, mit dem Hauch, dem Geiste oder dem Atem.

    Aus vielen möglichen Krankheitsbildern der Lunge hat uns Dr. Stocker drei davon nähergebracht:

    Das Asthma: eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhafter Überempfindlichkeit. Diese Entzündung kann zur akuten Verengung der Atemwege führen, ist jedoch gut behandelbar.

    COPD: eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit einer dauerhaften Verengung der Atemwege. Es kommt zur Schleimproduktion und einer Zerstörung des Lungengewebes, z.B. durch das Rauchen.

    Schlafapnoe-Syndrom: Darüber wurde sehr angeregt diskutiert. Beim SAS treten während dem Schlafen wiederholt Atemregulationsstörungen auf, wie Schnarchen und kurzfristige Atemstillstände. Diese führen zu einer verringerten Sauerstoffversorgung (gleichzeitig zu einem Anstieg des Kohlendioxidgehaltes im Blut), was wiederholte Weckreaktionen auslöst. Es zeigte sich, dass einige der Anwesenden unter SAS leiden und bereits aktive Träger einer Sauerstoffmaske in der Nacht sind. Diese Behandlung mit einer Sauerstoffmaske eignet sich sehr gut und hilft, den Stress während der Nachtruhe sowie auch die Müdigkeit tagsüber zu vermindern. Diese Behandlungsart ist dauerhaft und das Tragen der Maske sollte zur Gewohnheit werden wie das tägliche Zähneputzen.

    Zu all diesen Krankheiten hat Dr. Stocker die wichtigsten Symptome erläutert sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung aufgezeigt.
    Zahlreiche Fragen aus dem Publikum nach dem Vortrag drehten sich vor allem ums Schnarchen. Soll man den schnarchenden Partner doch zur Abklärung zu einem Pneumologen schicken? Der Rat von Dr. Stocker: besser bei Unklarheiten einen Fachmann aufsuchen, bevor sich die Situation zuspitzt und das Umfeld zu stark leidet.

    Wir danken Dr. Philipp Stocker für den sehr interessanten Abend. Sonja Wiget überreichte ihm einen gut gefüllten Korb mit „Guets us Obwalde“.

     

     

  • 17. Oktober

    Monatsübung – BLS-AED (mit Anatomie)

    21 Samariter haben ihr Wissen in BLS – Basic Life Support (lebensrettende Basismassnahmen)
    und AED – Automatisierter Externer Defibrillator in Theorie und Praxis auffrischen können. 
    Am Anfang der Übung wurden in einem Theorieteil die Symptome eines Herzinfarktes aufgezeigt, wie z.B. die Ausstrahlung; die Unterschiede zwischen Mann und Frau oder zur Angina Pectoris.

     Anschliessend wurde fleissig praktisch geübt:
    – Situationstraining mit zwei jungen Patientinnen (Figurantinnen) auf der Treppe
                                                – Aktives Arbeiten an der Puppe 
    Reanimation bei Kleinkindern

    Der Abend war interessant und viel zu schnell vorbei. Herzlichen Dank den KL/SL Peter, Sonja, Bernadette und Brigitta und allen aktiven Samaritern. 

     

     

     

     

  • Monatsübung vom 02. Mai 2022

    Aufgrund der verstärkten Zusammenarbeit mit dem SV Giswil wurde diese Monatsübung in der Mehrzweckhalle in Giswil durchgeführt. 19 Sarner- und 13 Giswiler-Samariter fanden sich zu dieser Übung zusammen.

    Zusätzlich zum geplanten Thema „Betreuen“ hat Kursleiterin Andrea Ming auch über die Volkskrankheit „Diabetes“ ausführlich und interessant referiert. Was weiss ich eigentlich über Diabetes?
    Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig oder gar kein Insulin
    Grosser Durst, schlechte Wundheilung und viele weitere Merkmale weisen auf die Zuckerkrankheit hin.
    Insulin muss via Tabletten, Spritzen oder auch mittels Insulinpumpe dem Körper zugeführt werden. Traubenzucker als Soforthilfe. 

     

    Anschliessend durften sich die Samariter in Gruppen praktisch in der Betreuung engagieren:
    Wie wird ein Patient mit Verdacht auf Herzinfarkt betreut und wie wird die Meldung an den Rettungsdienst abgesetzt?
    Ein Sportler mit Schulterluxation auf der Treppe und ein Patientin im Freien liegend wollten fachgerecht betreut werden. Und wie wird das Einsatzprotokoll vom Sanitätsdienst korrekt ausgefüllt.

    Bei jeder Betreuung muss gut überlegt werden, was dem Patient gegenüber laut ausgesprochen wird:
    keine Diagnosen, keine Vorwürfe, keine Verdächtigungen, keine Schuldzuweisungen und kein Lästern.
    Das versteht sich für einen Samariter von selbst!
    Viel Wissen und Regeln müssen in jeder Situation berücksichtigt und eingeschlossen werden: 
    sich vorstellen, Umgebung checken, stille Anwendung SAMPLER, Alarmierung und Betreuung.

    Wir danken dem Samariterverein Giswil für das Gastrecht. Die Zusammenarbeit war für die Samariter beider Vereine eine spannende Aufgabe.

     

  • 4. April 2022

    Monatsübung – Sauerstoff im Einsatz

    Diese Monatsübung wurde zusammen mit dem Samariterverein Giswil durchgeführt. 
    30 Teilnehmende haben an dieser sehr gut und interessant gestalteten Übung wieder viel gelernt.