Aktuell

  • 25. November 2019

    Advents-Höck

    Am Montag, 25. November fand das Abschluss-Bouquet des Samariterverein Sarnen an der Adventsfeier in der Aula Cher statt. Die Organisatorin, Coni Sigrist und ihr fleissigen Helfer staunten nicht schlecht, als sich 44 Samariter in der Milchsuppe einfanden. Der Abend geniesst einen guten Ruf und ist für viele Aktive, Passive, Frei- und Ehrenmitglieder ein schöner Jahresausklang. So wurden unkompliziert zusätzliche Tische und Stühle in den schön dekorierten Raum gestellt und alle fanden einen Platz.

    Renate Peter hat zusammen mit zwei Gspändli den Abend mit weihnächtlicher Panflöten-Musik feierlich abgerundet.
    Die Jodler-Gruppe Läbesfreud, bei welcher auch Hubi Imfeld mitsingt, hat uns nach ihrer Probe noch spontan einige schöne Lieder zum Besten gegeben.
    Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Künstlern für die schönen Beiträge.

    Wer aber meint, bei den Samaritern klinge das Jahr langsam und gemütlich aus, der täuscht sich. Es standen im November noch die Präsidentenkonferenz, eine Vorstandssitzung und Vieles mehr an. Als kleines Dankeschön wurde der Administrative und der Technische Vorstand am 22. November zum Kaderessen eingeladen. Diese neun Personen haben wieder während 12 Monaten viel Freiwilligenarbeit geleistet und viel Herzblut und wertvolle Freizeit eingebracht. Alle haben den gemeinsamen Abend im gemütlichen Rahmen genossen.
    Auch in allen Ressorts läuft es noch auf Hochtouren:
    Auswertungen und Jahresabschluss, Budget, Aufgleisen der verschiedenen Sanitätsdienste, Vorbereiten der Generalversammmlung, Erstellen des Jahresbüchleins mit allen Berichten, Vorbereitung für das nächste Blutspenden, Verhandlungen mit Interessierten für Firmenkurse, und noch vieles mehr.

    Liebe Samariter, ihr seht: die Samaritersache ist eine Herzenssache. Die Vorstandsmitglieder sind absolute Manager, damit sie nebst Job, Familie und Hobby auch noch alle Anforderungen, Anliegen und Wünsche unter den riesigen Samariterhut bringen.
    Ich danke dem tatkräftigen Vorstandskollegium für die wunderbare Unterstützung während meines ersten Amtsjahres.
    Ein riesiger Applaus für die fabelhafte Arbeit unseres Vorstandes!!
    Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an alle stillen Helfer im Hintergrund: ein Vorstand ohne Mitglieder, ohne interessierte Samariter und ohne Unterstützung – das wäre was Unmögliches. 
    Auch danke ich allen für die geleisteten Sanitätsdienste, für das Mitwirken an den Übungen, für die Hilfe beim Blutspenden und für all die unzähligen, geschätzten Handgriffe, wo gerade Not am Manne war.

    Herzlichen Dank, liebe Samariter, für das Miteinander. Wir sind ein Verein – das heisst vereinen, die Interessen und Ziele. Mit vereinten Kräften packen wir Grosses an.

    Eure Präsidentin
    Brigitte

     

  • Monatsübung November

    Fachreferat REDOG vom 4. November 2019

    Der Samariterverein Sachseln hat zum Fachreferat eingeladen und bald schon mussten zusätzliche Stühle in den Mattlisaal gestellt werden, das Interesse für Such- und Rettungshunde ist sehr gross. Mensch und Hund im Dienste der humanitären Hilfe:.
    REDOG bildet Teams von Mensch und Hund zur Suche und Rettung von Vermissten und Verschütteten aus.

    Barbara Bühler, seit 29 Jahren bei REDOG (Rescue Dog – Rettungshund) hat über ihre Arbeit bei REDOG und über ihre Erfahrungen mit Hunden berichtet. Sie ist die amtierende Präsidentin von REDOG  Innerschweiz und begleitet wurde sie von Everest (13-jährig) und dem zweijährigen Arrow (in Ausbildung), beides Retriever „der Gattung Arbeitstiere“.

    Barbara Bühler informierte über die rund 30 Trainings und die ca. 15’000 km, die ein aktiver Redog-ianer pro Jahr absolvieren muss. Wenn man bedenkt wie gross der Aufwand ist und wie hoch die Latten für die Prüfungen gesetzt sind, so ist es verständlich, dass die Freiwilligen-Truppe eher ältere Mitglieder verzeichnet. „Der Aufwand ist riesig, da liegt eine junge Familie nebenbei gar nicht drin. Die einzigen Jung-Mitglieder stammen aus der Schweizer Armee: die Hundeführer des Militärs werden für die Ausbildung REDOG angegliedert“ informiert die Referentin.

    Jährlich verschwinden Menschen in der Schweiz. Die Gründe dafür können sehr verschieden sein. Und oft tauchen sie nach ein paar Tagen wieder auf. Doch es gibt die Fälle, die sich nicht von alleine lösen. Jugendliche, die von zu Hause weglaufen, Bergtourengänger und Pilzsammler, die von ihren Ausflügen nicht mehr zurückkehren, usw. Dann werden die Such- und Rettungshunde von REDOG eingesetzt.
    Dafür müssen Mensch und Hund harmonieren, beide müssen sportlich und willensstark sein.

    Barbara Bühler berichtet auch von ihrem Erdbeben-Einsatz 1990 in der Türkei. Dies war ihr grösster Einsatz, der sie auch sehr geprägt hat. Die Belastung, in einem Katastrophengebiet im Einsatz zu sein sei immens, berichtet die aktive Hundehalterin.

    Mit grossem Applaus wird das Trio verabschiedet. Die Türkollekte kommt vollumfänglich REDOG zugute.

     

     

  • Jubilarenessen 2019

    Jubilarenessen 2019

    Am Freitag, 25. Oktober 2019 hat der Vorstand alle Jubilare vom Samariterverein Sarnen, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern durften, auf ein gemütliches Nachtessen im Landgasthof Adler in Kägiswil eingeladen. 

    Bei einem feinen Essen wurde das Beisammensein gepflegt und mit einem guten Tropfen Wein auf die runden Geburtstage angestossen.
    Alle Jubilare konnten der Einladung folgen – schön!


    Herzliche Gratulation und auf viele weitere Samariterjahre mit euch allen!

    Samaritersache ist Herzenssache:
    Coni hat für alle Jubilare ein kleines Samt-Herz genäht und mit Schöggeli gefüllt.
    Herzlichen Dank Coni für deine – wie immer mit viel Herzblut – Organisation.

     

     

  • Monatsübung Oktober

    Care Team – wenn der Boden unter den Füssen wegrutscht

    „Die Betroffenen wurden durch ein Care Team betreut“. Dieser Satz ist nach Unglücken und Katastrophen immer wieder zu lesen und zu hören.

    Jeanine Tettamanti, Leiterin vom Care Team Obwalden, und Elsbeth von Atzigen berichteten den zahlreich zur Übung erschienen Samariterinnen und Samaritern mit eindrucksvollen Worten von ihrer wichtigen und nicht leichten Arbeit im Care Team.
    Das Care Team des Kantons Obwalden ist Teil des Verbunds der Care Organisation Zentralschweiz (COZS: UR, SZ, NW, OW, LU, ZG) und unterstützt Menschen bei ausserordentlichen Ereignissen mit psychologischer bzw. seelsorgerischer Nothilfe. 
    Ein Grundkurs von vier Tagen sowie zwei Weiterbildungskurse pro Jahr sind für Care Team Mitglieder Pflicht. Im Vordergrund steht die psychologische Weiterbildung oder z.B. bei einem Todesfall die Zusammenarbeit mit dem Bestattungsinstitut.

    Einem Einsatz des Care Teams, so Frau Tettamanti, geht immer ein Ereignis voraus, von dem wir wünschten, es hätte nie stattgefunden. Ein schwerer Unfall, sei es auf der Strasse, am Arbeitsplatz, in der eigenen Wohnung, ein ausserordentliches Ereignis kann das Leben eines jeden Menschen aus der Bahn werfen. Wichtig ist es, dass diese Menschen in solchen Notsituationen aufgefangen werden und ihnen Sicherheit vermittelt wird, sodass sie wieder auf eigenen Füssen stehen können.
    Mit viel Feingefühl und Behutsamkeit werden die betroffenen Menschen zuerst beobachtet, bevor die nächsten Schritte für eine sachte Betreuung entschieden werden.

    Elsbeth von Atzigen erläutert anhand eines Fallbeispieles, das weitere Vorgehen: Weiterleiten von wichtigen Informationen z.B. an die nächsten Angehörigen, Schule oder Arbeitsplatz. Durch die verschiedenen Kulturen ist das Care Team sehr gefordert. 
    Das obereste Gebot heisst: es muss immer für die Betroffenen stimmen.
    Nach einem Einsatz bespricht sich das Team untereinander, als Austausch und zum eigenen Schutz.

    Die Möglichkeit zum Fragen stellen wird von den Anwesenden rege genutzt.
    Zum Schluss bedankt sich Sonja Wiget mit einem Präsent für den überaus interessanten Vortrag, der uns einen wertvollen Einblick in die Tätigkeit des Care Teams ermöglicht hat.

     

     

     

     

  • Monatsübung September

    „Är söll emol cho“

    Am 2. September 2019 wurde auch im Samariterverein Sarnen die Sommerzeit beendet. An der ersten Übung nach der Sommerpause nahm eine beachtliche Samariterschar teil. 
    „Är söll emol cho“ – wie lange dauert es, bis der Rettungsdienst vor Ort ist? Wenn man wartet und bangt, fühlen sich wenige Minuten ewig an.
    Bei uns stand das leuchtende Fahrzeug bereits vor dem Kurslokal als die Samariter eintrafen. Still und ruhig zwar – dennoch ein mulmiges Gefühl auslösend. Imposant, das Fahrzeug in aller Ruhe aus der Nähe zu betrachten.

    Der Rettungsdienst leistet auch Öffentlichkeitsarbeit; so hat sich Sepp Zumstein vom Kantonsspital Obwalden zur Verfügung gestellt, den Samaritern einen Einblick in den Rettungsdienst Zentralschweiz zu gewähren. Sepp verfügt über eine langjährige Spital-Erfahrung und ist seit drei Jahren im Rettungsdienst tätig. Zentralschweiz – ja. Damit auch bei mehreren Ereignissen möglichst eine gute Abdeckung aufrecht erhalten werden kann, helfen sich die Urkantone gegenseitig bei Transporten und Einsätzen aus. Wobei nicht jede Fahrt ein Notfall darstellen muss. Es werden z.B. auch Liegendtransporte beim Pflegeheim terminiert, usw. 

    Die Samariter haben es rege genutzt, Fragen zu stellen und auch unser Einsatz-Protokoll bestätigen zu lassen. Eine wichtige Aussage von Sepp:
    Ihr Samariter als Erste vor Ort seid vielleicht die Letzten, die mit dem Patienten sprechen könnt. Fragt nach Allergien, Medikamenten und nach dem Geschehen!

    Zum Abschluss konnten sich die Samariter von der breit gefächerten Ausrüstung im Rettungswagen überzeugen. Es ist erstaunlich viel Material im leuchtenden Mercedes verstaut: Allzeit bereit!

    Die Zeit verging mit vielen Fragen wie im Fluge, sodass die beiden Figuranten Dario und Linus gar nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Sie werden aber sicher an der nächsten Übung wieder dabei sein. Die Samariterfamilie freut sich über das Interesse der „Schnupperer“. 

    Übungsleiterin Sonja Wiget bedankte sich herzlich bei Sepp mit einem kleinen kulinarischen Präsent und die Samariter verabschiedeten ihn mit einem grossen Applaus. 

    Bis bald am 14. Oktober, wenn es heisst:     Care Team

  • Sommerplausch

    Gemütliches Grillieren

    25 Samariter genossen in der Robinsonhütte einen gemütlichen Grill-Abend und liessen sich vom grossen Salat-Buffet von Coni herzhaft verwöhnen.
    Es wurde viel geplaudert und das Beisammensein gepflegt.

    Dass die grosse Sommerhitze der vergangenen Tage vorüber war, nahmen alle gerne an und der Regen hat nur beim Einrichten kurz vorbei geschaut. 
    So konnten sich die Samariter kurz vor den grossen Sommerferien noch austauschen.

    Ein grosser Applaus für die tatkräftige Unterstützung von Carmen Godic, Roman Sigrist und die grossartige Arbeit von Coni Sigrist. Es war einfach ferienmässig und wunderbar!

  • Samariter-Reise 2019

    Am Samstag, 15. Juni 2019 stiegen früh morgens 37 Samariter in den Car. Die Samariter-Reise wird alle zwei Jahre durchgeführt und erfreut sich einer regen Beteiligung. Einfach alle sind mit dabei: Samariter, Samariterlehrer und Kursleiter, Fähnrich, Fahnengotte, Ehrenmitglieder, Moulagierer usw., bereit für einen gelungenen Tag. Was die Reisenden heute noch erwartet, das hätten sie am frühen Morgen nie gedacht….

    Bei Sonnenschein wurde in Niederbipp eine Kaffee-Pause eingelegt, bevor es weiter Richtung Jura ging. Kafi und Gipfeli – von Erwin Heymann gesponsert – wurden mit grossem Applaus verdankt. Mit einer kleinen Verspätung ist der Car dann in Saignelégier eingetroffen, wo am Bahnhof bereits ein besonderer Zug für die fidelen und erwartungsvollen Gäste bereit stand: ein historischer Zug aus der Belle Époque, aus dem Jahr 1913, der die Samariter wie anno dazumal reisen liess: hohe Tritte zum Einsteigen, Holzbänke und einfach viel Mechanik statt Elektronik. 


    Im Zug wurde ein feiner Apero serviert, gesponsert von den Ehrenmitgliedern Walter Ettlin und Sepp Sigrist. Herzlichen Dank den beiden Spendern! Die Gemütlichkeit hat sich dann rasch in Luft aufgelöst, als maskierte Reiter neben dem Zug entlang galoppierten und Schüsse abfeuerten. Ein Überfall?! Nein, natürlich von der verschwiegenen Organisatorin Coni Sigrist so bestellt. 
    Die Stimmung stieg, als dann der Lokführer den Zug stoppen musste und die Banditen mit einem Steckbrief die Wagen durchsuchten. Darauf eindeutig zu erkennen: unsere ehemalige Samariterlehrerin Monika Britschgi wird von den Kopfgeldjägern gesucht! Sie wurde lachend dingfest gemacht und auf den Banditen-Freiberger gesetzt. 
    Mit dem zweiten Steckbrief konnte auch Stefan Hitz rasch den Banditen ausgehändigt werden und die beiden Gesuchten verschwanden mit den Banditen im Wald. Unsere Präsidentin erhielt den Auftrag, mit einem Stoffbeutel Lösegeld für die beiden Samariter sammeln. Geld, das jedoch in Futter für die Pferde investiert wird. 
    Nach einem weiteren Zugshalt durften dann die Gefangenen  aus dem Wald zur Reisegruppe zurück kehren und es wurde munter mit den Banditen angestossen!
    Zurück in Saignelégier wieder im Car ging es weiter nach Reconvilier. Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant Werdtberg wurde noch die wunderschöne Aussicht genossen. Einige gingen ein Stück zu Fuss talwärts. 

    Auf dem Heimweg wurde noch ein kurzer Zwischenstopp im schönen Solothurn eingelegt, dies bei noch trockenem Wetter. 

    Ein ganz grosses Dankeschön unserer Organisatorin Coni Sigrist sowie allen Mitreisenden für den gelungenen Ausflug. Das gesellige Miteinander konnte wieder einmal herzhaft gepflegt werden. Es war ein prächtiger Tag!

    Eure Präsidentin
    Brigitte Hitz

     

     

  • Monatsübung Juni

    Was trinken wir?

    Am Montag, 3. Juni 2019 haben die Kursleiterinnen Sonja Wiget und Bernadette Omlin die Samariter über das Trinken und generell über Wasser informiert. So konnten die Samariter die Zusammensetzung von verschiedenen Getränken eruieren; es wurde aber auch eine Verstauchung mit Eis gekühlt:
    P: Pause
    E: Eis auflegen
    C: Compression, mit Druck einbinden
    H: Hochlagern

    Im praktischen Fallbeispiel gab es zwei Patienten zu betreuen: Einer hat am heissen Sommertag zu wenig getrunken, der andere beim Grillieren zu viel.
    Für den Samariter ist es wichtig, beurteilen zu können: Darf der Patient trinken oder darf ihm nichts verabreicht werden (wie z.B. bei Verdacht auf innere Verletzungen).

     

           

    Auf dem Postenlauf haben sich Zweiergruppen um eine Verstauchung gekümmert und sich mit den SLRG Baderegeln und den Eisregeln auseinander gesetzt.

    Wasser Trinken

    Wasser trinken zum richtigen Zeitpunkt maximiert die Wirkung auf unseren Köper:
    2 Gläser Wasser nach dem Aufwachen – hilft die inneren Organe zu aktivieren:
    1 Glas Wasser 30 Minuten vor der Mahlzeit – hilft der Verdauung.
    1 Glas Wasser vor dem Baden – hilft den Blutdruck zu senken.
    1 Glas Wasser vor dem Zubettgehen – hilft einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu verhindern.

                                         Wasser ist Leben!
                                              Heute betrinke ich mich mit Tee – bis ich 2,5 Kamille hab!
                                                   Wie macht mich Kaffee besonders wach?
                                                       Wenn ich ihn über die Tastatur schütte…….

     

     

  • Monatsübung Mai

    6. Mai: Är söll emol cho wurde auf September verschoben. Eben, weil er nicht kommen konnte … Der Rettungsdienst besucht uns also erst im Sommer und so wurde die Septemberübung vorgezogen.

    Die Samariter wurden bei Sonjas Posten im Wissen der Sauerstoff-Abgabe vertieft. Wie ist unsere Luft eigentlich zusammen gesetzt und wieviel Sauerstoff setzen wir in Kohlendioxid um? Was ist eigentlich Sauerstoff? Was lese ich aus dem Pulsoximeter und warum muss ich mit dem Patienten dabei sprechen? Genau, damit der Patient zum Reden Luft einatmet und nicht gebannt auf die Anzeige blickt und dabei vergisst zu atmen.

    Bei Bernadette und konnten die Samariter beim Blutdruckmessen ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Welches sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Messgeräten und wie werden sie angewendet. Wo stehen die Norm-Werte und wann wird eine weitere Beobachtung sinnvoll?

    Im dritten Posten wurden verschiedene Mobilisationen mittels Rettungsbrett, Schaufelbahre und Trage geübt. Wie kommt die Schaufelbahre am besten auf die Vakuum-Matratze? Was eignet sich fürs Röntgen und wie entscheiden wir über das Material? Für welches Gerät entscheide ich mich im Wasser, im engen Treppenhaus oder bei Verdacht auf Rückenverletzungen???

    Zudem informiert der Vorstand, dass der begehrte Sommerplausch verschoben wird und nun am: Montag, 08. Juli 2019 stattfindet

  • Die KL des SV Kerns bei uns auf Besuch

    Monatsübung April

    Der regelmässige Austausch der Samariterlehrer und Kursleiter zwischen den Samaritervereinen Kerns und Sarnen erfreut die Samariter schon seit Jahren. So auch wieder am Montag, 01. April 2019, als es für die Sarner hiess: Betreuung und BLS/AED.

    Der Präsident Roland Rossacher füllte seine Reisekutsche mit grosser Kapazität: Edith, Larissa, Sabrina, Hannes, Lucki und Stefan haben sich zum Ziel gesteckt, die Sarner zu fordern. Nach dem ersten Theorieteil über Erkennung von Notfallsituationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Rettungskette wurde in drei Gruppen die Praxis angewandt:  Erkennen und Beurteilen von Notfallsituationen, Lösungssuche bei Problemen, Bewusstlosenlagerung und auch an den Phantomen wurde aktiv gearbeitet.

    Wie betreue ich den Patienten auf dem Stuhl? Auf was achte ich beim Bewusstlosen – und wir rasch bemerke ich, dass die Atmung ausgesetzt hat? Wie rasch und wie genau wird der Notruf abgesetzt – wird an eine einweisende Person gedacht? Viele Gedanken in wenigen Sekunden, die uns durch den Kopf jagen. Es ist immer ein anderer Nervenkitzel, wenn die Figuranten nicht die Vereinsgspändli sind. Man geht mit einer Portion Nervosität an die blassgeschminkten Patienten. Tief durchatmen, das ganze Umfeld checken … schauen, denken, handeln. Es bleibt beim Gelernten und beim Altbewährten.

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    Die Sarner Samariterlehrer Peter Kathriner, Bernadette Omlin und Sonja Wiget haben die Kernser Samariter mit dem Thema ‚Helfen mit Nichts‘ herausgefordert. Was mach ich, wenn ich meinen Sanitätskoffer, die Trage und den Verband nicht bei mir hab? Was mach ich oben im Berg, tief im Wald oder daheim mit nichts???

    Es war auf jeden Fall ein gelungener Abend. Lieben Dank an die Kursleiter und Samariterlehrer.