Monatsübung September

„Är söll emol cho“

Am 2. September 2019 wurde auch im Samariterverein Sarnen die Sommerzeit beendet. An der ersten Übung nach der Sommerpause nahm eine beachtliche Samariterschar teil. 
„Är söll emol cho“ – wie lange dauert es, bis der Rettungsdienst vor Ort ist? Wenn man wartet und bangt, fühlen sich wenige Minuten ewig an.
Bei uns stand das leuchtende Fahrzeug bereits vor dem Kurslokal als die Samariter eintrafen. Still und ruhig zwar – dennoch ein mulmiges Gefühl auslösend. Imposant, das Fahrzeug in aller Ruhe aus der Nähe zu betrachten.

Der Rettungsdienst leistet auch Öffentlichkeitsarbeit; so hat sich Sepp Zumstein vom Kantonsspital Obwalden zur Verfügung gestellt, den Samaritern einen Einblick in den Rettungsdienst Zentralschweiz zu gewähren. Sepp verfügt über eine langjährige Spital-Erfahrung und ist seit drei Jahren im Rettungsdienst tätig. Zentralschweiz – ja. Damit auch bei mehreren Ereignissen möglichst eine gute Abdeckung aufrecht erhalten werden kann, helfen sich die Urkantone gegenseitig bei Transporten und Einsätzen aus. Wobei nicht jede Fahrt ein Notfall darstellen muss. Es werden z.B. auch Liegendtransporte beim Pflegeheim terminiert, usw. 

Die Samariter haben es rege genutzt, Fragen zu stellen und auch unser Einsatz-Protokoll bestätigen zu lassen. Eine wichtige Aussage von Sepp:
Ihr Samariter als Erste vor Ort seid vielleicht die Letzten, die mit dem Patienten sprechen könnt. Fragt nach Allergien, Medikamenten und nach dem Geschehen!

Zum Abschluss konnten sich die Samariter von der breit gefächerten Ausrüstung im Rettungswagen überzeugen. Es ist erstaunlich viel Material im leuchtenden Mercedes verstaut: Allzeit bereit!

Die Zeit verging mit vielen Fragen wie im Fluge, sodass die beiden Figuranten Dario und Linus gar nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Sie werden aber sicher an der nächsten Übung wieder dabei sein. Die Samariterfamilie freut sich über das Interesse der „Schnupperer“. 

Übungsleiterin Sonja Wiget bedankte sich herzlich bei Sepp mit einem kleinen kulinarischen Präsent und die Samariter verabschiedeten ihn mit einem grossen Applaus. 

Bis bald am 14. Oktober, wenn es heisst:     Care Team

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